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Die Realität: Kaum Qualitäts- und Kostentransparenz. Dafür teuer.
Deutschlands Gesundheitswesen zählt in vielerlei Hinsicht zur Weltspitze. Mit einem flächendeckenden Leistungsangebot. Mit gut ausgebildeten Menschen. Mit einer - alles in allem - geradezu opulenten Ausstattung. Mit einem fast unbeschränkten Zugang zum Weltmarkt der Medikamente, aller Güter und leistungen die Behandlung des Einzelnen. Und mit einer Krankenversicherung, die bisher nahezu niemanden auslässt.
- Leider sind auch die Gesundheitskosten Spitze. Das gefährdet das ganze System.
Zudem ist nicht einmal annähernd klar, welche Wertschöpfung als Gegenwert für die Patienten daraus erwächst. Die allenthalben behauptete "hohe Qualität" ist - von punktuellen Spitzenleistungen abgesehen - jedenfalls eher Wortgeklingel. Denn allen Qualitätsbeteuerungen und Zertifikaten zum Trotz fehlen häufig Qualitätsnachweise. Schon was die Notwendigkeit und Wirksamkeit vieler Behandlungen betrifft. Von der Methoden- und Ergebnistransparenz abgerechneter Leistungen gar nicht zu reden!
- Bislang besteht kaum eine nachvollziehbare Ergebnistransparenz.
Deutsche Ärzte sind es nicht gewohnt, ihr Handeln zu begründen. Gegenüber "Laien" schon gar nicht. Zudem dokumentieren sie nicht gern, was sie tun und abrechnen ("Bürokratie!"). Beides mag bislang am eher schwachen "sauberen Wissen" (Antes) liegen, was die Kausalität von Behandlung und Ergebnis betrifft. Hinzu kommt: Ärzte zumeist nur einen bruchstückhaften Ausschnitt des Behandlungsverlaufs der von ihnen behandelten Patienten. Diese Fragmentierung wird zwar allenthalben beklagt, doch kaum je ernsthaft in Frage gestellt. Das könnte ja Interessen gefährden!
- Prozesse und Strukturen sind bisher kaum faktengestützt standardisiert.
Auf strukturelle Mindestvoraussetzungen einer guten Behandlung wird geachtet ("Strukturqualität") . Für "ca. 20% aller stationären Behandlungen" (Mohr) bestehen dank AQUA/SQG, früher BQS, nach jahrelangem Ringen gewisse Nachweiselemente zu Einhaltung einer gewissen Mindestqualität bei Indikation und Prozesselementen ("Prozessqualität"). Sogar zu wenigen Ergebnissen ("Ergebnisqualität"). Ausreißer nach unten wurden hier und dort eingefangen. Das alles zu - am Ende bundesein-heitlichen - "Festpreisen" (Bundesbasisfallwert, Bewertungssrelationen vonG-DRGs).
- Die Transparenz verschwindet allerdings in der Durchschnittskalkulation.
Ärzte leisten der Entwicklung auch noch Vorschub: Wer - teilweise unter dem Druck missverstandenen ökomischen Handelns - Überflüssiges tut oder veranlasst, weil dies zusätzliches Geld bringt, wer als Niedergelassener bei unveränderten Erlösen die Öffnungszeiten seiner Praxis kürzt und sich als Krankenhausarzt mit einem erlös-optimierenden Kodieren vergnügt und nicht allein auf beste Ergebnisse (und die geringste Belastung) für jeden einzelnen Patienten zielt, macht etwas grundfalsch. Kein Wunder, wenn auf diese Weise das Patientenvertrauen schleichend bröckelt.
- Ohne Ergebnistransparenz auch keine sinnvolle Gesundheitsreform.
Die Politik doktert an einer "gerechteren" Finanzierung herum und bringt dabei auch noch die bescheidensten Anfänge ins Trudeln (BQS, IQWiG), statt endlich für breite Methoden-, Verlaufs- und Ergebnistransparenz der Routine zu sorgen. Und dafür wirksame Anreize zu schaffen. Stattdessen nimmt sie immer noch ungerührt hin, dass nach wie vor für unbewiesene Methoden und die kontraproduktiv fragmentierte Organisation der Krankenbehandlung viel Geld verschwendet wird: Die "Zitrone" ist noch lange nicht "ausgepresst"! Das Geld ist teilweise nur ziemlich falsch verteilt!
Bearbeitungsstand: 13.05. 2011.
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Die Therapie: Ein werte- und ergebnisorientiertes Management.
Politik sollte für die nötigen Anreize sorgen, das Richtige zu tun. Zu den dort zu schaffenden Rahmenbedingungen gehören Mindestergebnisse der Krankenbehand-lung (inklusive Vermeidung von Komplikationen und Nebenwirkungen) sowie die Verpflichtung auf Methoden- und Ergebnistransparenz. Der Schlüssel für nachhaltige Verbesserungen liegt im Übrigen vor Ort. Natürlich bei Ärzten, Pflegekräften und anderen Health Professionals, doch vor allem an der Spitze der Gesundheitsinstitutio-nen: Bei einem nachvollziehbar werte- und ergebnisorientierten Management. Von den Verantwortlichen ist künftig mehr zu fordern als - von der "schwarzen Null bis zur Maximiewrung des "Shareholder Value" - ökonomischer Erfolg:
- Die dauerhafte Bezahlbarkeit der Erzielung der bestmöglichen Gesundheit.
Genauer gesagt eine nachweislich hohe Behandlungsqualität (= Medical & Service Outcomes). Eine hohe Wertschöpfung für jeden einzelnen Patienten und für die Gesell-schaft [= (Medical & Service Outcomes) / Cost Outcomes] im nationalen und im inter-nationalen Vergleich. Und deren kontinuierliche Verbesserung. Aus fachlicher Sicht und aus der "subjektiven" Sicht von Patienten und Angehörigen. Das wird ohne eine durchgreifende Verbesserung der Arbeitsbedingungen oft nicht zu haben sein. Umso wichtiger ist die Sicht der Mitarbeiter. Zunächst - entsprechend kommuniziert - bei den Pionieren unter den Leistungserbringern. Dann werden die anderen schon folgen.
- Es geht - mit anderen Worten - um den höchstmöglichen Stakeholder Value.
Der müsste - nicht zuletzt mit Hilfe der Politik - zum Auswahlkriterium für die Anbieter von Gesundheitsleistungen (und für die Krankenversicherung) werden. Die sollten sich dafür sukzessive bestmöglich (neu) organisieren können. Dann würden sich angesichts einer heute keineswegs schlechten Dotierung des Gesamtsystems die leichtfertigen Forderungen nach einer „Priorisierung“ oder „Rationierung“ rasch in Luft auflösen. Es würde nur ungleich weniger Geld auf dem Wege zu den Patienten versickern. So etwas lässt sich nicht durch Vorschriften erzielen. Das bedürfte eines konsequenten und mitreißenden Managements, das sich auf diese Prinzipien verpflichtet:
- Menschlichkeit, Qualität und ethisches Verhalten zur Maxime zu machen.
- Bei Patienten und Ärzten zum Leistungserbringer der Wahl zu avancieren.
- Mit immer besseren Behandlungsergebnissen die Nachfrage zu steigern.
- Jegliche Verschwendung systematisch 'auszukehren'.
- Ein immer noch besserer Arbeitgeber zu sein als schon heute.
- Im öffentlichen Ansehen zum vielgelobten 'Leuchtturm' zu werden.
- Damit konkurrenzlos gute finanzielle Ergebnisse zu erzielen.
Wohlgemerkt unter den gleichen Randbedingungen der staatlichen Reglementierung wie alle anderen Leistungerbringer. Doch mit dem in diesem Zusammenhang zwingend zu schaffenden - jedermann zugänglichen - Nachweis, dass es sich hier keineswegs (wie bei den vorgeschriebenen "Qualitätsberichten") um ein Täuschungsmanöver oder um 'Werbelyrik' handelt, sondern um eine Faktenbeschreibung. Auf dem Weg zu immer besseren Ergebnisse wird jede Menge Anregung geboten:
- Mit praktischer Managementerfahrung in (Groß-)Projekten und an der Spitze von Gesundheitsunternehmen,
- Mit Einblick in eine Vielzahl unterschiedlicher Gesundheitsinstitutionen und -systeme in Deutschland, in (fast ganz) Europa und in den USA,
- Mit Management- und Methoden-Know-how, das mit hohem Aufwand stets auf dem neuesten Stand der Erkenntnis gehalten wird
- Mit Durchblick aus einem wirklich langjährigen Befassen mit ergebnisorientierten arbeitsteiligen Behandlungsprozessen
Wenn es um den strategischen Aufbruch Ihres Gesundheitsunternehmens und seiner Beschäftigten auf dem Weg zu transparenten Spitzenergebnissen geht, finden Sie kaum einen erfahreneren Partner als Begleiter als den Betreiber dieser Website. Das kann helfen, nachhaltige Ergebnisverbesserungen im Gesundheitsunternehmen ganzheitlich anzugehen. Um dauerhaft erfolgreich zu sein - was auch immer der Gesetzgeber in Zukunft weiter treiben mag: In dezentraler Initiative!
Bearbeitungsstand: 24.11. 2010.
Profunde Erfahrung in vermehrten Unternehmenserfolg umsetzen.




















